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Bundestagsbeschluss „Der BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten“ aktiv umsetzen

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Transparente und konsequente Antworten auf den Antisemitismusskandal bei der documenta geben – Bundestagsbeschluss „Der BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten“ aktiv umsetzen

Tagesordnungspunkt 17 · 20. Wahlperiode

Bundestagsdebatte vom 07. Juli 2022 · 47. Sitzung

Reden
10
Reaktionswert
Hoch

Der Reaktionswert zählt, wie oft das Protokoll während einer Rede Reaktionen aus dem Saal vermerkt. Ein Zwischenruf zählt 3 Punkte, Lachen 2, Beifall und jede andere Reaktion 1. Enthält die Rede eine Zwischenfrage, kommen einmalig 5 Punkte dazu. Der Wert sagt nichts über die Qualität einer Rede.

Zugehörige Drucksachen

Reden in dieser Debatte

Von jeder Rede steht hier ein kurzer Ausschnitt. „Rede einzeln öffnen“ zeigt den ganzen Text.

  1. 1. Rede · Gitta Connemann · CDU/CSU

    Gitta Connemann CDU/CSU Gitta Connemann (CDU/CSU): Herr Präsident! Frau Staatsministerin! Meine Damen und Herren! „documenta der Schande“, „Rocky Horror Picture Show“, „Antisemitische Polemik“, „Schweinerei auf Bildern“ – so titeln Medien weltweit. Die Liste negativer Schlagzeilen über die Documenta ließe sich beliebig

  2. 2. Rede · Helge Lindh · SPD

    Helge Lindh SPD Helge Lindh (SPD): Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Niemand, der sich ernsthaft um Kultur und den kulturellen Austausch bemüht, will und wird leichtfertig die Documenta beerdigen – erst recht nicht im Glauben, damit würde man den Antisemitismus verschwinden lassen. Das bedeutet aber im gl

  3. 3. Rede · Marc Jongen · AfD

    Dr. Marc Jongen AfD Dr. Marc Jongen (AfD): Herr Vorsitzender! Meine Damen und Herren! Bereits in der letzten Plenarwoche habe ich den unfassbaren Skandal auf der Kasseler Documenta an dieser Stelle hier angesprochen. Antisemitische Karikaturen nach „Stürmer“-Art waren da öffentlich ausgestellt – ein Schlag ins Gesicht

  4. 4. Rede · Erhard Grundl · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Erhard Grundl BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Erhard Grundl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Herr Dr. Jongen, ich weiß nicht, was ekelhafter ist: die Durchsetzung Ihrer Partei mit Personen, die offen Nazis sind, (Robert Farle [AfD]: Hören Sie doch auf mit dem Quatsch! – Stephan Brand

  5. 5. Rede · Petra Sitte · Die Linke

    Dr. Petra Sitte DIE LINKE Dr. Petra Sitte (DIE LINKE): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Kurze Vorbemerkung: Mein Kollege Jan Korte ist erkrankt; daher rede ich. Nun zur Sache. Es ist einerseits erschreckend, dass gegen die Documenta Antisemitismusvorwürfe bestehen. (Karsten Hilse [AfD]: Nein! Dass Antisemitismus

  6. 6. Rede · Anikó Glogowski-Merten · FDP

    Anikó Merten FDP Anikó Merten (FDP): Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „Make friends, not art“, das postulierte das indonesische Kuratorenkollektiv Ruangrupa zur diesjährigen Documenta fifteen. Dass dieser Slogan aufgegangen ist und sich die Beteiligten der größten internationalen Kunstausstellung viele F

  7. 7. Rede · Dorothee Bär · CDU/CSU

    Dorothee Bär CDU/CSU Dorothee Bär (CDU/CSU): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! 1997 habe ich für interessierte Schülerinnen und Schüler meines Gymnasiums eine Reise zur Documenta nach Kassel gemacht. Wir waren stolz, wir waren ergriffen, was in unserem Land an Kultur möglich ist. Ich

  8. 8. Rede · Simona Koß · SPD

    Simona Koß SPD Simona Koß (SPD): Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Antisemitismus bleibt Antisemitismus und ist von der Kunstfreiheit nicht gedeckt. Nicht in Kassel, nicht in Deutschland, nirgendwo auf der Welt darf Antisemitismus einen Platz haben. (Beifall bei der SPD, dem BÜNDNIS 9

  9. 9. Rede · Marlene Schönberger · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Marlene Schönberger BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Marlene Schönberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen der demokratischen Fraktionen! In der Planung und Durchführung der Documenta hat die Leitung versagt. Die antisemitischen Exponate haben Jüdinnen und Juden nicht nur in Deu

  10. 10. Rede · Katrin Budde · SPD

    Katrin Budde SPD Katrin Budde (SPD): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Der Ausschuss für Kultur und Medien hat sich am Mittwoch in einer mehr als zweistündigen Sitzung mit dem Thema Documenta befasst. Mein persönliches Fazit ist: Wenn wir es ernst meinen mit dem Dialog mit dem Globalen Süden, dann werden wir eine

Fraktionen

  • SPD3
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN2
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