Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Vor genau 40 Jahren forderte Willy Brandt im Nord-Süd-Bericht die Einführung einer globalen Steuer für Industrieländer. Durch eine globale Umverteilung von Geld sollte der Norden für den Süden bezahlen. Damit wurde der Grundstein für die Probleme der deutschen Entwicklungspolitik gelegt.
Keine Hilfe zur Selbsthilfe, keine Unterstützung der Eigenverantwortlichkeit, stattdessen ewige Alimentation! Heute gibt es zwar keine bedingungslose Umverteilungsteuer. Dafür gibt es aber häufig eine Entwicklungshilfe ohne Bedingungen. Heute feiern wir nicht nur 40 Jahre Nord-Süd-Bericht. Heute feiern wir 40 Jahre Entwicklungshilfe mit der Gießkanne. Wir feiern, dass von 84 Empfängerländern deutscher Entwicklungshilfe „nur“ 70 hochgradig korrupt sind. Eine schöne Leistung, Herr Minister Müller!
Heute feiern wir auch die Bundeskanzlerin, die 1 Milliarde Euro deutsches Steuergeld an Indien verschenkt, Indien, eine Wirtschaftsmacht mit eigenem Raumfahrtprogramm. Wir feiern heute auch die kreativen Programme von Entwicklungsminister Müller. Wenige Bürger wissen, dass Minister Müller durch die tatkräftige Unterstützung von Germany’s-Next-Topmodel-Kandidatinnen überlebenswichtige Projekte wie gendersensible Männerarbeit in Nicaragua oder mobile Trainingszentren für Friseurinnen in Kooperation mit L’Oréal Paris auf Kosten des Steuerzahlers finanziert. Vom Nord-Süd-Bericht über die Millenniumsziele bis zur Agenda 2030 zieht sich eine rote Linie: Umverteilung, Umverteilung, Umverteilung!
Linke weiße Männer mittleren Alters möchten die ganze Welt zwangsbeglücken. Dabei helfen sie den Entwicklungsländern nicht, sondern fördern nur Korruption und Abhängigkeit. Was würde den Entwicklungsländern wirklich helfen?
Erstens: Keine Entwicklungshilfe mehr für potente Wirtschaftsmächte wie China und Indien!
Wir müssen die Zahl der Partnerländer reduzieren und uns auf die ärmsten Länder der Welt konzentrieren.
Zweitens. Stoppen Sie endlich die Bevölkerungsexplosion in Afrika!
Auf die ungezügelte Geburtenrate in Entwicklungsländern hinzuweisen, ist kein Rassismus.
Das ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.
Drittens: Die Abwanderung junger Männer aus den Entwicklungsländern stoppen! Das geht nur mit robustem Grenzschutz
und keinen Wassertaxen im Mittelmeer.
Vielen Dank.