Nein, im Moment nicht. Ich habe eh nur drei Minuten Redezeit.
Aber ich diskutiere darüber gerne an anderer Stelle weiter. Vielen Dank.
Es geht auch um einen EU-weiten Kooperationsmechanismus. Wir brauchen in der Krise – das erweist sich einmal mehr – einen multilateralen Ansatz. Das ist ganz wichtig. Ja, Herr Houben, wir wollen keine feindlichen Übernahmen, wir wollen aber auch keine arglosen. Es ist doch das Gebot der Stunde, in der Krise den Schutz der öffentlichen Ordnung herzustellen und zu erhalten, auch im Rahmen der EU-Mitgliedstaaten.
Die vorliegende Novelle ist ein Signal an unsere Wirtschaft – das ist überhaupt nicht zu bestreiten –; aber sie ist auch ein Signal an die Beschäftigten. Lassen Sie mich deshalb – sicher auch in Ihrem Sinne – allen draußen vor den Fernsehgeräten, die möglicherweise nicht so privilegiert mit Abstandsregelungen arbeiten können wie wir, sagen: Vielen Dank! Sie alle, die in diesem Zusammenhang Normalität herstellen, sind systemrelevant. Vielen Dank, dass Sie durchhalten!
Nein, Herr Houben, Isolationismus ist nicht unsere Sache, und wir setzen den Außenhandel in keiner Weise aus. Vielmehr geht es darum, ihn stärker zu kontrollieren. Dass das notwendig ist, macht das von mir genannte Beispiel Trump doch überaus deutlich.
Ich komme zum Schluss, Herr Präsident. – Lassen Sie mich noch sagen: Es wird eine Postcoronaepoche geben; aber es wird mit Sicherheit auch die nächste Krise geben, und auf die müssen wir besser vorbereitet sein. Dazu dient die Novelle. Auch das ist ein wichtiges Signal.
Allen, die jetzt beklagen, dies sei nur die Stunde der Regierung oder des Herrn Altmaier, Herr Houben, will ich sagen: Es ist auch die Stunde des Parlamentes. Geben Sie von der FDP sich einen Ruck. Sie können dem Gesetzentwurf zustimmen. Dann machen auch Sie deutlich: Das ist auch die Stunde der Parlamente.
Vielen Dank.