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222. Sitzung
Freitag, 16. April 202119. Wahlperiode, 222. SitzungJugend im Lockdown – Zeit für eine generationengerechte Krisenpolitik
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Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Jugend ausgebremst wird. Die Coronapandemie hält das Land seit über einem Jahr im Griff. Viele haben keine Kraft mehr und wollen zurück in ein Leben, in dem man Freundinnen und Freunde besuchen, Geburtstage feiern und in den Urlaub fahren konnte.

Für die jungen Menschen, die für ihre persönliche Entwicklung auf den direkten Austausch mit anderen angewiesen sind, ist die Coronapandemie ein besonders großer Rückschlag. Für mich als Vater eines 18‑Jährigen, der in Abiturprüfungen steckt, ist eindeutig klar: Wir müssen alles dafür tun,

dass sich junge Menschen weiterentwickeln können und ihre Interessen berücksichtigt werden.

Wenn ich höre, dass Depressionen bei Jugendlichen zunehmen, sich Einsamkeit breitmacht und Hoffnungen verlorengehen, dann haben wir eine ernste Krise. Und wir müssen sie überwinden.

Abschlussfahrten werden abgesagt. Das Leben, das man verpasst hat, bekommt man nicht mehr zurück. Doch was wir tun können, ist, die Zukunft so zu gestalten, dass sich junge Menschen schnell wieder entfalten können.

Anhaltende Zurufe und Gegenrufe bei der LINKEN und der SPD

Wir haben daher aus meiner Sicht drei wichtige Punkte bereits vorangebracht:

Erstens. Wir haben massiv in die digitale Bildung investiert, damit alle Kinder und Jugendlichen Tablets und Laptops erhalten.

Zweitens. Wir haben Ausbildungsprämien geschaffen, damit Unternehmen weiterhin ausbilden, auch in der Coronapandemie.

Beifallder Abg. Dr. Astrid Mannes [CDU/CSU]

Drittens. Wir haben mit dem Kompetenzzentrum Jugend-Check einen Beitrag zu mehr Jugendgerechtigkeit geschaffen.

Beifallbei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU
Beifallbei Abgeordneten der CDU/CSU, der SPD, der AfD und der LINKEN

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