Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! CO2 , der Klimakiller per se, der Graus für die Menschheit, ein Klimahorrorszenario, das aufgrund von CO2 entworfen wird – darauf basieren die Klimamodelle, mit denen wir heute konfrontiert werden.
Wir haben eine Klimaschutzdiskussion, die hoch emotional geführt wird.
Für manche hat diese Klimaschutzdiskussion schon fast religiösen Status – mit dem CO2 als Satanersatz,
als großer Klimakiller. Diese, denke ich, müssen wir, zumindest wir von der AfD-Fraktion, von diesem ideologischen Ross herunterholen.
Schauen wir doch einfach mal, was es mit dem CO2 in der Atmosphäre auf sich hat: Wir haben einen CO2-Gehalt von rund 400 ppm, also von 400 Teilen auf 1 Million Teile.
Nur ein ganz kleiner Bruchteil dieser 400 Teile ist anthropogen. Wenn Ihre Klimamodelle stimmen würden – nehmen wir mal an: sie stimmen –, dann müsste beim Wegfall dieser paar ppm an anthropogenem CO2 unser Klimaproblem eigentlich gelöst sein. Das wäre ja wohl so. Das ist eine logische Schlussfolgerung. Jetzt schauen wir uns einfach mal an, ob das wirklich so ist.
Eine von anthropogenem CO2 freie Atmosphäre sehen wir, wenn wir nur ein paar Jahrhunderte in die Vergangenheit gehen. Da gab es ein Auf und Ab beim Klima; ich erinnere nur an ein paar Sachen, zum Beispiel an das Klimaoptimum, wie der Fachmann sagt, also eine Warmzeit, bei den alten Römern, an ein Klimapessimum bei der Völkerwanderung, an die Abkühlung ab dem 14. Jahrhundert, möglicherweise die Ursache der Pest von 1348,
und die dann folgende kalte Zeit vom 14. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Ich erinnere daran, dass Grönland „Grünland“ heißt, weil das wirklich mal eine grüne Insel war. Wir können daraus ersehen, dass auch ohne anthropogenes CO2 in der Atmosphäre das Klima mal nach oben, mal nach unten geht – mit entsprechenden Schwankungen des Meeresspiegels oder auch mit Eiszunahme oder Eisabnahme.
Meine Damen und Herren, wenn ich jetzt auch noch einige theoretische Physiker anführe, die sagen, dass die Klimaschutzmodelle den Erkenntnissen der Thermodynamik in der Physik widersprechen, dann ist damit doch wohl zumindest ein Anlass gegeben, hier zu zweifeln.
Aber wehe dem, der auch nur wagt – wie ich jetzt –, die vorhandenen Modelle in Zweifel zu ziehen! Der wird gleich in eine Ecke gestellt, in der er sich vielleicht gar nicht wiederfinden mag.
Meine Damen und Herren, die AfD bezweifelt halt, dass dieses Klimamodell physikalisch eine gute Basis hat. Wenn seit dem Jahrtausendwechsel die Sonnenaktivität zurückgeht – das ist die neueste Erkenntnis – und selbst Klimaalarmisten fürchten, dass die Klimakatastrophe nicht in dem Ausmaß oder gar nicht eintreten könnte, dann spricht das doch Bände.
Meine Damen und Herren, die AfD hat mit den Klimazielen eigentlich gar kein Problem. Sie wären uns ziemlich egal, wenn ein Sachverhalt nicht wäre: die ungeheuren Kosten, die mit dieser Klimapolitik verbunden sind, die Unverschämtheit, mit der man den Leuten hier in die Tasche greift. Das ist sicherlich keine AfD-Politik.
Meine Damen und Herren, lassen Sie mich zum Abschluss sagen: Wie gesagt, die Klimaziele sind uns ziemlich wurscht, aber wir haben ein Problem mit den Klimaschützern. Wir haben kein Problem mit dem Klima. Aber wer schützt uns vor den Klimaschützern?
Vielen Dank, meine Damen und Herren.