Zu meinem großen Bedauern liegen mir solche Erkenntnisse im Moment nicht vor. Ich hatte sowohl bei der Klima-COP als auch bei der Biodiversitäts-COP darauf hingewiesen, wie schwierig die gegenwärtige geopolitische Situation für globalen Fortschritt ist. Sie haben die beiden Haupt-Player angesprochen. Es wird unglaublich schwer sein, gerade in diesen Zeiten, wo Fischfanggründe an verschiedenen Stellen unserer Welt noch brutaler ausgeplündert werden, eine solche Schutzvereinbarung hinzubekommen. Das ist der negative Teil der Nachricht.
Der positive ist, dass wir bis auf diese beiden Player inzwischen wirklich breiten Rückenwind haben, auch Staaten gewinnen konnten, die anfangs diesen Schutzvertrag nicht unterstützt haben. Ich habe mit der Klimabeauftragten der Bundesregierung, Frau Jennifer Morgan, über dieses Thema bereits persönlich gesprochen. Es ist auch ihr ein wichtiges Anliegen. Das heißt, auch aus dem Auswärtigen Amt, das bei diesen diplomatischen Verhandlungen federführend ist, gibt es in allen Gesprächen, in denen wir dieses Thema adressieren können, einbringen können, Rückenwind dafür. Wahrscheinlich kann nur der Spruch „Steter Tropfen höhlt den Stein“ an dieser Stelle helfen.
Jetzt hat sich Frau Weisgerber noch gemeldet; das hatte ich offenbar nicht gesehen. Dann ist sie jetzt erst dran, damit wir auch mal einen Wechsel haben. Bitte schön.