Wenn Sie sich gegen Bürokratie wenden, gehe ich davon aus, dass Sie sich auch gegen kriminelles Handeln wenden und es im Zweifelsfall zur Anzeige bringen würden, falls Sie davon Kenntnis erlangen.
Es ist falsch, dass die Politik der Bundesregierung dazu treibt, Wilderei zu betreiben. Vielmehr haben wir die entsprechenden Institutionen und Möglichkeiten, um Wolfsabschüsse zu ermöglichen. Wenn Sie Gespräche mit Bürgern in Ihrem Wahlkreis führen, sollten Sie die Bürger darauf hinweisen, wie Wolfsabschüsse erzielbar sind und wie Herdenschutz möglich ist. Sie engagieren sich ja schon seit sehr vielen Jahren für diese eine Tierart – ob für oder gegen den Wolf, das weiß ich jetzt nicht ganz genau. Sie können dabei mittun, dass Herdenschutz tatsächlich umgesetzt wird. Zäune sind nicht das einzige Instrument. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten wie Herdehunde oder auch Esel, was Sie vorhin etwas ins Lächerliche ziehen wollten, um den Herdenschutz zu unterstützen. Das wird auch von den Bundesländern teilweise – das ist unterschiedlich – finanziell gefördert.
Frau Seitzl.