Es war ja leider nicht wirklich eine Frage, sondern ein Statement.
Deswegen kann ich auch in einem Statement darauf antworten.
Ich glaube – und das haben auch die Zwischenrufe und Ihre Auftritte hier gezeigt –, dass es auch eine charakterliche Frage ist, für welche Partei man sich entscheidet.
Ich bin froh, mit lauter netten und anständigen Menschen in der Partei und in der Koalition gewesen zu sein und jetzt sein zu dürfen. – Da kann man auch noch mal applaudieren. Es seid nämlich ihr gemeint.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es Kindern und Jugendlichen ginge, würden Sie in diesem Land Verantwortung tragen.
Ich frage mich, ob sie ihre Vielfalt ausleben könnten, ob sie die Freiheiten hätten, sich so zu entwickeln, wie sie das gerne möchten, ob die Familien, und zwar alle Familien, eine Unterstützung bekämen, sodass alle Kinder gut groß werden können und nicht nur die blonden und blauäugigen.
Ich mag mir das gar nicht vorstellen.
Deswegen bin ich froh, dass wir die Verantwortung dafür tragen, das Beste für die Kinder zu machen. Wir haben vieles von dem aufgezeigt, was wir vorhaben, und wir haben mit der Kindergrundsicherung ein sehr großes Projekt vor uns, das wirklich die Gesellschaft dahin gehend verändern wird, dass Kinderarmut hart bekämpft werden kann. Wir haben uns in dieser Koalition viele strukturelle, große Fragen vorgenommen, etwa bei der Krankenhausreform und der Kinder- und Jugendmedizin. Wir wollen Strukturen verbessern, damit Kinder in diesem Land gut und gesund und geborgen und glücklich groß werden können. Ich bin froh, dass Sie dabei nichts zu sagen haben.