Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Herr Kollege König, schade, dass Sie nicht zugelassen haben, dass man Ihr selbstmitleidiges Nebelkerzenstakkato einmal kurz unterbricht!
Sie müssen ja in die 50er-Jahre des letzten Jahrtausends zurückgehen,
zu Herbert Wehner,
um irgendwie Fälle zu finden, die Sie nachträglich skandalisieren wollen.
Aber jetzt mal Hand aufs Herz, Herr Kollege König, als Mitglied des Deutschen Bundestages: Ist diese Geschichte um Frau Uhr, um Herrn Keuter – die Beschäftigung der eigenen Verwandtschaft – falsch oder richtig?
Sind Sie in der Lage – das ist ein interessantes Prinzip –, ein Wort der Selbstkritik zu äußern, ein Wort der Demut?
Oder sind Sie vollkommen bei Trump angekommen und können nicht Selbstkritik äußern, nicht Demut äußern, nicht sagen: „Da ist was falsch gelaufen“?