Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Nach meiner Delegationsreise nach Bangladesch haben mich viele Dinge zum Nachdenken bewegt. Ich stehe heute hier und muss Ihnen ganz offen sagen, auch den Mitgliedern meiner Fraktion, dass Sie mit einer Sache richtigliegen: Der Klimawandel existiert. Er passiert überall auf der Welt – hier bei uns und in Khulna. Das kann man nicht leugnen.
Was man aber genauso wenig leugnen kann, ist der Einfluss des Menschen auf diesen angeblichen Klimawandel. Deshalb müssen wir endlich aufhören mit dieser Klimahysterie,
mit dieser ideologischen Panikmache und mit der absurden Vorstellung, CO2 sei der Feind.
Herr Blankenburg, kein Mensch stirbt durch das CO2, das er einatmet.
Sie verwechseln Kohlendioxid mit Kohlenmonoxid oder mit Feinstaub. Aber es ist okay. Ein bisschen Unterricht kriegen Sie hier immer von uns geboten.
Den Klimawandel, den gab es schon immer, und er wird auch immer weiter stattfinden. Die entscheidende Frage ist nur: Wie gehen wir damit um?
In Bangladesch habe ich gesehen, was wirklich passieren kann. Dort befindet sich das größte Flussdelta der Welt, das Ganges-Brahmaputra-Delta. Allein durch dieses System fließen jedes Jahr rund 12 000 Milliarden Kubikmeter Wasser. Die Wassermassen aus dem Himalaja fließen dann über den Ganges in Richtung Süden und verzweigen sich in Bangladesch in unzähligen Flussarmen, die dann in den Indischen Ozean münden.
Wenn dann starke Regenfälle einsetzen und zusätzlich Zyklone wüten, schwellen natürlich die Wassermengen an. Sturmfluten können dann das Wasser um mehrere Meter steigen lassen. Die Flüsse treten über die Ufer. Flusswasser, Meerwasser und Abwasser vermischen sich. Wir kennen den Scheiß.