Tagesordnungspunkt 7 · 19. Wahlperiode
Bundestagsdebatte vom 01. März 2018 · 17. Sitzung
Der Reaktionswert ist eine Heuristik aus protokollierten Zwischenrufen, Lachen, Kommentaren und Zwischenfragen. Er misst weder Qualität noch politische Bedeutung.
Die Ausschnitte dienen der Orientierung. Der Permalink öffnet den vollständigen, maschinell strukturierten Wortlaut.
1. Rede · Caren Lay · Die Linke
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Mietenexplosion und Verdrängung sind zweifellos zwei der größten sozialen Probleme unserer Zeit. Ich finde, ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl wird es Zeit, dass wir endlich auch hier einmal darüber sprechen. Ich bin froh, dass die Fraktion Die Linke heute daf
2. Rede · Jan-Marco Luczak · CDU/CSU
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Frau Lay, man merkt bei Ihrem Antrag wieder einmal, dass Die Linke ganz offensichtlich immer noch im Gestern lebt. Hätten Sie sich nämlich den Koalitionsvertrag einmal genau angeschaut, dann hätten Sie festgestellt, dass wir dort sehr viele, sehr gute und seh
3. Rede · Ulli Nissen · SPD
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Luczak, ich finde es immer spannend, Ihre Reden zu hören. Ich erinnere mich an meine erste Berichterstatterrunde, wo Sie klar und deutlich gefragt haben, wer die Mietpreisbremse eigentlich wolle. Diese Meinung hat sich erst geändert, als in Berlin Wahle
4. Rede · Martin Sichert · AfD
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Was wir in diesem Antrag sehen, ist ein typisches Phänomen linker Parteien: Sie machen keine Politik für das Volk, sondern spielen eine Bevölkerungsgruppe gegen eine andere aus: Die Grünen stacheln die Fahrradfahrer gegen die Autofahrer auf, die Linken die Arbeitnehmer gegen die
5. Rede · Daniel Föst · FDP
Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kollegen! Meine Damen und Herren von der AfD, jetzt hocke ich seit einem halben Jahr neben Ihnen. Ich habe von Ihnen noch nicht einen vernünftigen Vorschlag zur Lösung von Problemen gehört, sondern ausschließlich Phrasen aus irgendwelchen Wahlprogrammen. Ich finde das reichlich erbär
6. Rede · Daniel Föst · FDP
Mein letzter Satz? – Das Absurde Ihres Koalitionsvertrags: Sie haben durchaus einige Erkenntnisse erlangt, aber Sie wollen trotzdem das ganze Thema Wohnungsbau durch staatliche Preisfestsetzung hemmen. Das wird voll in die Hose gehen. Die beste Mietpreisbremse und der beste Mieterschutz ist kein staatliches Preisregime
7. Rede · Daniela Wagner · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Wir Grünen spielen die gewerbliche Wohnungswirtschaft und die Kleinvermieter nicht gegeneinander aus. Wir finden es wichtig, dass alle Akteure auf dem Wohnungsmarkt eingebunden sind. Wir haben in der vorletzten Wahlperiode Mietpreisbremse und Bestellerprinzip entwickel
8. Rede · Daniela Wagner · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Noch ein Satz.
9. Rede · Daniela Wagner · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Anfang der 90er-Jahre sind 1,2 Millionen Russlanddeutsche zu uns gekommen. Sie sind alle integriert, in unseren Wohnungsmarkt und auch sonst. Das sollte uns diesmal wieder gelingen. Danke schön.
10. Rede · Alexander Hoffmann · CDU/CSU
Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Gestatten Sie mir als vorletztem Redner, dass ich auf einige Gesichtspunkte dieser Debatte etwas näher eingehe. Erstens. Immer wieder wird der Eindruck erweckt – Sie haben das eindrücklich unter Beweis gestellt –, die Mietpreisb
11. Rede · Alexander Hoffmann · CDU/CSU
– Herr Präsident, ich komme zum Ende –,
12. Rede · Alexander Hoffmann · CDU/CSU
– in der Sie mit einer rostigen Kneifzange durch die Gegend laufen und meinen, dass Sie an der Mietpreisbremse herumschrauben. Über Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen von der AfD, bin ich wirklich erschrocken. Sie schauen tatsächlich auf einen leeren Instrumentenkasten.
13. Rede · Alexander Hoffmann · CDU/CSU
Ich habe jetzt alles getan, damit das am Sonntag klappt. Ich würde mich freuen, wenn wir den Koalitionsvertrag umsetzen können.
14. Rede · Alexander Hoffmann · CDU/CSU
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Liebe Kolleginnen und Kollegen, als letzter Redner in dieser Debatte der Kollege Michael Groß von der SPD.
15. Rede · Michael Groß · SPD
Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich muss etwas schmunzeln, Herr Hoffmann; denn eigentlich haben Sie all das aus dem Koalitionsvertrag vorgetragen, zu dem wir Sie fast nötigen mussten. Michael Müller und Natascha Kohnen haben so gut verhandelt, dass wir darin zu 80 Prozent
16. Rede · Michael Groß · SPD
Ich komme zum Schluss. – Ich hatte gehofft, dass die Kollegen der Union noch ein bisschen mehr dafür werben, dass unsere Mitglieder am Sonntag Ja sagen. Das hörte sich manchmal nicht so an, aber wir werden ja sehen, wie es weitergeht. Ich hoffe, Herr Luczak, dass wir diesmal unsere Vorhaben in Bezug auf die Mietpreisbr