Ihr Vortrag hat uns so begeistert, dass wir uns beide zu Wort gemeldet haben. Vielen Dank, dass Sie die Zwischenfrage zulassen.
In dieser Woche ist ja etwas Beeindruckendes passiert. Die Zahl der Traktoren, die in deutschen Städten unterwegs waren, wird auf 15 000 geschätzt. Die Traktoren gehören eigentlich auf den Acker. Dass sie sich auf den Weg in die Städte machen, sollte uns allen hier ja sehr deutlich zeigen, dass genau das, was Sie gerade angesprochen haben, nämlich der Schutz der Natur, der Schutz der Umwelt, das zentrale Anliegen der Landwirtschaft ist. Ich finde es erstaunlich, dass Sie in Ihrem Redebeitrag versuchen, das so ein bisschen infrage zu stellen.
Die Landwirtschaft wirtschaftet mit der Natur und durch die Natur. Die Natur ist die Lebensgrundlage und die Ertragsgrundlage für eine funktionierende Landwirtschaft.
Angesichts dessen würde ich Sie gerne fragen – ich freue mich sehr, dass die Bundeslandwirtschaftsministerin der Debatte jetzt beiwohnt –, wie Sie es beurteilen, dass der Dialog vom Bundesumweltministerium permanent abgelehnt wird und dass die Bundesumweltministerin auch heute an dieser Debatte nicht teilnimmt, wo die Landwirte zu Tausenden in die Städte gestürmt sind und den Dialog aktiv angeboten haben.