Frau Kollegin Freudenstein, Sie haben ja gehört, was die Kollegin Fahimi über die Gilde Brauerei gesagt hat, wo nicht nur betriebliche Mitbestimmung mit Füßen getreten wird, sondern wirklich auch die Würde der Menschen, die dort arbeiten. Dort gibt es ein Defizit an Mitbestimmung. Das kann man zu einem kleinen Teil ausgleichen, indem sich auch Parlamentarier – die Kollegin Fahimi, ich und ein paar andere haben dies schon getan – für die Kolleginnen und Kollegen, für die Streikenden, für die Ausgesperrten engagieren, vor Ort sind und sprechen. Könnten Sie sich vorstellen, Ihre Aussage, dass die Effizienz der Betriebe steigt, wenn die Mitbestimmung, die Beteiligung und das Mitdenken der Kolleginnen und Kollegen zunehmen – das sage ich auch als Arbeitgeber –, in Hannover bei der Gilde Brauerei zur Ermutigung der Kolleginnen und Kollegen, die dort streiken, zu wiederholen?