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147. Sitzung
Freitag, 14. Februar 202019. Wahlperiode, 147. SitzungDigitalisierung ökologisch gestalten
15 VermerkeReaktionswert: hoch462 Wörter Im Protokoll lesen

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kollegen! Liebe Zuschauer im Saal und auf YouTube!

Lachenbei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN

Wir debattieren heute wieder einmal einen dieser hysterischen Endzeitanträge der „Grüninnen und Grünen“. Hysterisch ist der Antrag deshalb, weil er schon in den ersten Zeilen den Weltuntergang wegen „irgendwas mit Klima“ an die Wand malt.

Was wollen die Grünen machen? Kurz und knackig: Sie wollen die Digitalisierung an die Kette legen. – Der Antrag bedeutet astreine Planwirtschaft, die uns zurück in die Steinzeit führen würde.

Beifallbei der AfD

Die Grünen offenbaren damit, dass sie nichts anderes sind als stramme Kommunisten, die die ganze Welt und die gesamte Wirtschaft unter ihre Peitsche bringen wollen.

Beifallbei der AfD

Liebe Zuschauer bei YouTube, wissen Sie, was die Grünen sich jetzt schon wieder ausgedacht haben? Die finden doch tatsächlich, dass Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime viel zu viel Strom verbrauchen. Das ist natürlich irgendwie ganz böse, weil das auch irgendwie viel CO2 produziert.

Das kann man hier doch so nicht stehen lassen!

Wissen Sie, was die Lösung sein soll? Die Lösung ist – ich zitiere –, „Anreizstrukturen wie Preise, die die ökologische Wahrheit ausdrücken“, zu erschaffen. Das bedeutet im Klartext: höhere Preise und ein Klimaaufschlag für Netflix und Amazon Prime.

Das alles soll passieren – da können Sie jetzt so viel brüllen, wie Sie wollen –,

Ja, wir wollen Ihre YouTube-Videos stören!

weil Sie einem Märchen hinterherlaufen, dem Märchen des menschgemachten Klimawandels.

Beifallbei der AfD

Sämtliche Parteien gehen davon aus, dass wir den CO2-Ausstoß reduzieren müssen, weil sonst die Welt untergeht. Dabei basieren alle Ihre Maßnahmen auf mathematischen Modellen, die die meisten von Ihnen hier gar nicht verstehen.

Lachenbei Abgeordneten der LINKEN

Oh, Sie aber auch nicht!

Was diese Modelle angeht: Es ist schlicht und einfach so, dass all Ihre Klimaberechnungen falsch sind.

Einer der Säulenheiligen dieses Klimaglaubens, Herr Professor Marotzke, musste in einem Interview im „Spiegel“ 2018 einräumen, dass die Modelle, die den erlaubten CO2-Ausstoß berechnet hatten, alle falsch waren.

Beifallbei der AfD

In dem Interview gab er an, dass sich die bisherigen Modelle beim erlaubten CO2-Budget um 500 Gigatonnen verrechnet hatten. Diese 500 Gigatonnen, die wir nach Herrn Marotzke noch frei haben, entsprechen dem CO2-Ausstoß Deutschlands über einen Zeitraum von 555 Jahren.

Davon haben Sie als Allerletzte Ahnung! Wenn die AfD von CO

Anders formuliert: Es gibt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, die nahelegen, dass wir in den nächsten 555 Jahren auf die Grünen im Bundestag verzichten könnten.

Beifallbei der AfD

Was war passiert? Die heiligen Klimawissenschaftler hatten bei ihren Berechnungen vergessen, dass Wälder und Ozeane mehr CO2 aufnehmen als gedacht.

Liebe Kollegen, wir reden hier über komplexe mathematische Modelle, Differenzialgleichungssysteme, GCMs. Man sieht an diesem Beispiel sehr gut, dass selbst kleinste Fehlannahmen am Anfang die Prognosen massiv verändern.

In die andere Richtung!

Machen Sie hier endlich Ihre Hausaufgaben, bevor Sie unsere Industrie und das aufkeimende Pflänzchen der Digitalisierung wegen eines Märchens zerstören!

Beifallbei der AfD

Der Antrag der FDP zu diesem TOP ist im Übrigen ebenso falsch; das erübrigt die Debatte.

Was wir hier nicht brauchen, ist Ökosozialismus. Was wir brauchen, ist eine freie Marktwirtschaft. Dann klappt es auch mit der Digitalisierung. Wir lehnen beide Anträge ab.

Danke.

Beifallbei der AfD
Beifallbei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU

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