Ich sehe einen Post von Ihnen, wo Sie etwas von uns Vorgesehenes als Schweigegeld abtun. Ein solches Wording lehne ich ab, muss ich sagen, Herr Hocker. Aber jeder macht es ja, wie er möchte.
Ich will Ihnen deutlich sagen: Wir haben in diesen Tagen – das bezieht sich auf alles, auf das gesamte Agrarpaket – zum Beispiel einen runden Tisch zum Thema Insektenschutz gehabt. Viele Hinweise haben wir aufgenommen. Es liegt ja noch gar kein Gesetz auf dem Tisch. Das war ein sehr guter Dialog, an dem im Übrigen Landwirte, die unterschiedliche Arten von Landwirtschaft betreiben, teilgenommen haben – das ist gut –, darunter auch Bauern, die sich an Demonstrationen in Berlin beteiligt haben. Wir laden sie ein und nehmen Rückmeldungen auf – das halte ich für richtig und wichtig –, genauso wie bei der Diskussion über die Gemeinsame Agrarpolitik.
Aber Sie haben meine erste Antwort nicht verstanden. Das hatte überhaupt nichts mit der FDP zu tun, als ich darauf verwies, die Binnendifferenzierung aufzunehmen und für eine Bundeseinheitlichkeit zu sorgen. Das ist das, was die Landwirte, die hier demonstriert haben, gefordert haben. Ich finde diese Forderung richtig, weil sie sachlich, fachlich und wissenschaftlich begründet ist.