Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Liebe Kollegen! Ich begrüße Sie mit den Worten aus der katholischen Liturgie: „Pax vobiscum“ – „Der Friede sei mit euch“. Wer die Antwort nicht mehr so richtig kennt, dem sage ich sie auch, normalerweise lautet sie dann: „Und mit deinem Geiste“.
Und ihr, die ihr AfD-Bashing betreibt – das sei Ihnen fürs Erste geschenkt.
Ich höre seit Monaten beständig Ihr Tremolo, Ihr unentwegtes Erregungsbeben. Wahrhaftig, es nimmt inzwischen fast den Charakter einer Gruppentherapie mit Urschrei an und gleitet immer öfter ins Infantile, ins Irrationale und ins Selbstreferenzielle ab.
Wenn Sie von der Altparteiengemeinschaft glauben, damit Ihre bröckelnden Parteibasen zusammenhalten zu können – auch das sei Ihnen geschenkt. Ich sage Ihnen: Sie werden den Wähler damit nicht für Sie positiv stimmen können.
Es ist doch gerade die von den Grünen und anderen aktiv betriebene Ideologie der faktischen Abschaffung der Nation,
der Negierung der nationalen Identität, der Auflösung unserer kulturellen Fundamente, die, zu Recht, auf immer mehr Ablehnung in unserer Gesellschaft stößt.
Selbst die „Tagesthemen“ haben berichtet, dass in unserem Land ein einzigartiges Experiment am Laufen sei – Zitat, wörtlich –: der Umbau unserer monokulturellen Gemeinschaft in eine multiethnische Gesellschaft, bei dem es zwangsläufig auch zu schmerzlichen Verwerfungen kommen werde.
Das kam in den „Tagesthemen“.
Selbst die Kanzlerin Merkel – manchmal sage ich „Kaiserin Merkel“, jetzt sage ich „Kanzlerin Merkel“ – hat das links-grün-sozialistische bunte Multikulti für gescheitert erklärt, damals, vor einigen Jahren, als sie anscheinend noch die Interessen unseres Landes im Blick hatte.
Außerdem, meine Damen und Herren: Täuschen Sie doch nicht ständig die Bürger! Diese bunte Multikultiwelt ist mitnichten bunt, sondern in Wirklichkeit burkaschwarz.
Damit zum Thema. Es gibt rechtsextremistische Angriffe; ich will das nicht beschönigen. Genauso gibt es aber auch linksextremistische Angriffe, die ebenso gemeingefährlich und demokratiezerstörend sind. Doch linke Extremisten werden von Ihnen beschwiegen oder ihre Taten beschönigt.
Aber freiheitlich fühlende, bürgerlich agierende, konservativ denkende Menschen wie wir
sollen zu Rechtsradikalen gemacht werden, damit diffamiert und aus dem Raum des politischen Diskurses entfernt und verwiesen werden.
Linksextreme gibt es in Ihrem Weltbild doch gar nicht; denn das sind doch nach Ihrer Meinung nur rührige Aktivisten und niedliche Autonome. Real existierender linker Terror wird von Ihnen zum staatlich geförderten Kampf gegen rechts veredelt.
Echt jetzt: Mit Erinnerungskultur haben genau diese Angriffe von links und von rechts gar nichts zu tun.
Ja, auch wir plädieren für eine Erinnerungskultur, die ja auch eine Verantwortungskultur zu sein hat. Aber die sozialistische, kollektivistische Gemeinschaft aller Altparteien hier im Hause missbraucht die Erinnerung an die schrecklichen Verbrechen der Naziherrschaft. Sie instrumentalisieren in schändlicher Weise diese Erinnerungskultur, um sich aufkommenden gesellschaftlichen und politischen Widerstand moralisierend vom Halse zu schaffen.
Vergessen Sie doch nicht, dass das verbrecherische Naziregime Kollektivisten und Sozialisten waren, eben nationale Sozialisten!
Ich kann Ihnen als einer der 16 Mitgründer der Alternative bestätigen, dass die Alternative für Deutschland eine Partei für Freiheit, für Demokratie, für Selbstbestimmung, für Identität,
für Kultur, für Tradition und, wie der Name schon sagt, für Deutschland ist.
Wir sind doch geradezu die politische Gegenthese zu Ihren sozialistischen und kollektivistischen Ideologien.