Vielen Dank, Herr Präsident. – Herr Minister, ich finde, dass man nicht oft genug betonen kann, dass die Art und Weise, wie wir mit dem Coronavirus in dieser Gesellschaft umgehen, eine Frage gesellschaftlicher Solidarität ist und gesellschaftlichen Zusammenhalt erfordert. Ich finde, dass uns das in ganz guter Weise gelingt.
Das Robert-Koch-Institut und Sie als Ministerium informieren ja jeden Tag über die neueren Erkenntnisse, und es ist eben ganz bedeutsam, dass alle Menschen Zugang zu diesen Informationen finden können, um sich entsprechend zu informieren.
Wir stellen einfach fest, dass es hier ein Defizit gibt. Die Informationen, die auf den Homepages zu finden sind, aber auch Pressekonferenzen wie die heute Morgen mit Ihnen und der Bundeskanzlerin werden nicht in Gebärdensprache übersetzt, sind also für gehörlose Menschen nicht zu verstehen und werden auch nicht untertitelt. Auch in leichter Sprache wären diese Informationen dringend notwendig. Was gedenken Sie zu tun, um dort die dringend nötige Abhilfe zu schaffen?