Frau Kollegin, wir sind sehr froh, dass die Bahn ein sehr konzentriertes Krisenmanagement macht, und dies seit Monaten. Auch in der Beschaffung war die Bahn sehr schnell; denn bereits vor ein paar Monaten wurde für das DB-Personal die notwendige Schutzausrüstung besorgt. Auch beim Erstellen von Desinfektionsmitteln hilft die Bahn dem Bund, der Bundesregierung bzw. einzelnen Stellen der Bundesregierung. Das ist sehr erfreulich.
Die Bahn macht auch ein sehr gutes Krisenmanagement zusammen mit den Bundesländern, was die Regionalverkehre betrifft. Man muss sagen: Bei den Regionalverkehren haben wir das Angebot stufenweise – linear, aber geplant – heruntergefahren, auf etwa 50 bis 60 Prozent. Jetzt geht es in der nächsten Phase, vor allem ab Anfang Mai – ab 4. Mai –, wieder hoch.
Das andere ist: Wir haben 73 Prozent der Fernverkehre am Laufen, mit minus 80 Prozent Passagieren. Wir werden auch da wieder das stabile Grundangebot zu einem Grundangebot plus hochfahren, das heißt, unter allen Hygienevorschriften, unter allen Schutzvorschriften. Ich bin dafür, dass wir eine Maskenpflicht haben, und ich bin dafür, dass wir jetzt aber auch wieder Verkehre ermöglichen.
Wir sind im Kontakt mit unseren europäischen Nachbarn, um grenzüberschreitende Verkehre im Personenverkehr wieder zu ermöglichen, das heißt noch nicht jetzt, aber um uns darauf vorzubereiten. Das ist jetzt das Thema. Verkehr kann nicht morgen oder in drei Stunden beginnen, sondern muss geplant sein. In dieser Woche beraten wir verkehrsträgerübergreifend die verschiedenen Szenarien mit den verschiedenen Verkehrsträgern, sodass wir die Mobilität wieder ermöglichen, in Einhaltung aller Hygiene- und Schutzvorschriften.