Der Herr Parlamentarische Staatssekretär Pronold hat das ja eben schon einmal genau ausgeführt.
Ich will noch mal darauf hinweisen, dass es inzwischen zwei Auswertungen gibt – eine aus Niedersachsen und eine aus Hessen –, die ganz klar belegen, dass dort, wo weniger gefahren wird, die Stickstoffdioxidbelastungen deutlich runtergehen, und zwar um 40 bis 50 Prozent. Das zeigt eher, dass das Messsystem, das wir haben, ein sehr vernünftiges ist; denn es geht nicht darum, einzelne Tageswerte zu nehmen, sondern wirklich einen Jahresmittelwert. Und wenn im Jahresmittel der Grenzwert überschritten wird, dann muss im Interesse der Gesundheit der Menschen gehandelt werden.
Die aktuelle Krise zeigt, dass der Verkehr eben ein ganz wesentlicher Emittent ist. Deswegen muss jeweils vor Ort, an jeder einzelnen Messstelle, entschieden werden: Sind die Grenzwerte überschritten? Wenn sie überschritten sind, dann muss was gemacht werden. Und das legen wir nicht zentral als Bundesregierung fest, sondern das wird jeweils nach den örtlichen Gegebenheiten festgelegt. Wenn Sie Kessellagen haben, wie zum Beispiel in Stuttgart, ist es weitaus schwieriger, als wenn es stärker durchlüftete Straßen sind; das ist allen klar. Und deswegen ist es so wichtig, dass die Fahrzeuge insgesamt sauberer werden.