Nein, jetzt nicht bitte.
Nun zu der Frage, ob das Satire ist. Ersetzen Sie in dem Artikel einfach „Polizisten“ mit irgendeiner anderen Gruppe oder Minderheit mit gemeinsamen Merkmalen. Wenn statt von Polizisten von Menschen mit einer bestimmten Hautfarbe, Herkunft oder Religion die Rede wäre und davon, dass man jene auf die Mülldeponie verbannen möge unter ihresgleichen: Würden Sie das dann immer noch als Satire bezeichnen? – Ich sage, was es ist, nämlich eine gruppenbezogene Diffamierung der widerlichsten Art. Wenn Sie das als Satire durchgehen lassen, dann frage ich mich, wo Satire endet.
Beim Werfen von Ziegelsteinen auf Polizeibeamte? Beim Inbrandsetzen von Gegenständen? Bei Hetzjagden auf Menschen? Oder ist das dann Realsatire? War der Steine werfende Joschka Fischer der 70er-Jahre in Wahrheit ein verkannter Realsatiriker?
Die „taz“ jedenfalls heizt mit derlei Schriften die Eskalation an. Ich frage mich, warum die Zeitung dies tut, ja mehr noch, ob es ihr vielleicht genau darauf ankommt, die Stimmung maximal anzuheizen. Wo ist der Unterschied zu den Vorwürfen, die man aus derselben Ecke Springer ehedem gemacht hat und bis heute noch macht?
Ich möchte damit enden, dass ich von dieser Stelle aus – ich sage das stellvertretend für die große Mehrheit der Menschen in diesem Land – Danke sage an unsere Polizei.
Danke für Ihren Dienst, danke für Ihren Einsatz, danke dafür, was Sie auf sich nehmen. Danke für die Sicherheit und damit die Freiheit, die Sie uns täglich schenken. Gott schütze Sie!
Vielen Dank.
Bevor ich das Wort zu einer Kurzintervention dem Kollegen Lenkert von den Linken und dem Kollegen Ehrhorn von der AfD gebe, möchte ich darauf hinweisen, dass die Wahl in wenigen Minuten endet. Wer also noch nicht gewählt hat, möge sich jetzt auf den Weg machen; noch ist Zeit.
Dann erhält jetzt das Wort zu einer Kurzintervention der Kollege Lenkert, Fraktion Die Linke.