Schönen Dank für Ihre Frage. – Ich glaube, dass etwas sehr Ungewöhnliches geschehen ist, nachdem wir in diesem Jahr erfahren haben, welche Bilanzmanipulationen dort vorgenommen worden sind, nämlich dass mit unglaublicher Akribie und sehr viel Arbeit in den zuständigen Behörden – auch in den verschiedenen Behörden, die hier in Bezug auf das Finanzministerium relevant sind – dafür gesorgt worden ist, dass maximale Aufklärung zustande kommt. Es sind viele Details bekannt, die sonst oft erst in ein-, zweijähriger Arbeit von Ausschüssen ermittelt werden. Das liegt, wenn der Ausschuss demnächst seine Arbeit beginnt, dann schon vor. Auch das ist ein Beitrag, um dafür zu sorgen, dass wir institutionelle Vorkehrungen treffen, um so gut wie möglich aufgestellt zu sein.
Noch mal will ich wiederholen, was ich vorhin gesagt habe und was, glaube ich, ein bisschen aus dem Fokus der Betrachtung geraten ist: Das Problem ist neben den vielen Straftaten, die hier offenbar begangen worden sind, dass diejenigen, die zuallererst und in großem Umfang und mit großem Personalaufwand und mit sehr viel Einkommen, das sie in Form von Gebühren dafür beziehen, nicht in der Lage waren, diese Zahlen zu sehen. Die sind über zehn Jahre lang dabei gewesen, die Bilanzen zu prüfen, und haben nichts erkannt, obwohl sie immer, soweit wir das sehen können, einbezogen haben, was es an öffentlicher Berichterstattung gab.
Deshalb müssen wir heute erkennen, dass die Instrumente, die eingesetzt worden sind, als im Februar klar war, dass man der Presseberichte wegen eine Sonderprüfung einsetzen muss – diese ist auch auf den Weg gebracht worden –, nicht ausreichen. Wir müssen also stärkere Instrumente haben, und für die setze ich mich ein.
Meine Hoffnung ist – um das als Letztes noch zu sagen –