Da bin ich absolut Ihrer Meinung. Ich fühle mich bedrängt durch solche Verhältnisse, nicht erst seit dem Brand, sondern auch schon vorher. Zwei Mitarbeiterinnen von mir waren eine ganze Woche in Griechenland. Sie haben Zugang zu allen Lagern erhalten und sich ein Bild von den Zuständen dort machen können und haben mir die Situation geschildert. Sie waren wirklich tief, tief getroffen von den hygienischen Zuständen, insbesondere von den Zuständen bei den Toiletten für Frauen. Die Frauen müssen schauen, dass sie die Toiletten aufsuchen, ehe sie schlafen gehen, weil die Toiletten nachts nicht beleuchtet sind. Alles, was dann passiert, können Sie sich vorstellen. – Das war der Grund, warum ich entschieden habe: Aus diesen Verhältnissen holen wir die 243 kranken Kinder raus. – Übrigens ohne jede negative Reaktion in der deutschen Bevölkerung.