Herr Minister, Wohnungsnot – also einmal ein etwas anderes Thema – und Obdachlosigkeit gehören inzwischen zum traurigen Alltagsbild in unserem Land. Laut Hans-Böckler-Stiftung fehlen fast 2 Millionen Wohnungen. Sie sagen ja selber: Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit. Obwohl die einheimische Bevölkerung jedes Jahr um 175 000 schrumpft, wird die Wohnungsnot trotzdem jedes Jahr größer, und das hat einen ganz einfachen Grund: Seit 2011 sind über 3 Millionen Menschen nach Deutschland zugewandert.
Bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von zwei Personen benötigen diese Zuwanderer also 1,5 Millionen Wohnungen, und man kann eine Wohnung nun nur ein Mal vergeben. Damit ist die dramatische Wohnungsnot, die wir in Deutschland haben, die direkte Folge Ihrer verfehlten Migrationspolitik.
Jetzt die Frage: Wie gedenken Sie – Sie haben selber gesagt, die Migration ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – diese wesentliche Ursache der Wohnungsnot in den Griff zu bekommen?