Herr Abgeordneter, wir haben – das will ich an dieser Stelle vorweg sagen – in einem sehr breiten gesellschaftlichen, aber auch politischen Konsens festgelegt, dass der Schutz der Gesundheit und des Lebens der einzelnen Bürgerinnen und Bürger einen sehr hohen Stellenwert hat. Dass wir besser als andere durch die Krise gekommen sind, hängt auch damit zusammen, dass wir ein hervorragendes Gesundheitssystem haben und dass es uns durch gemeinsame Anstrengungen, die oftmals schmerzhaft waren – gerade auch für viele Mittelständler und Inhaber von Geschäften –, gelungen ist, den steilen Anstieg der Infektionszahlen im Frühjahr dieses Jahres zu unterbrechen.
Wir haben selbstverständlich die Erfahrungen, die damals gemacht wurden, sehr genau beobachtet. Ich möchte den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz nicht vorgreifen; ich darf das auch gar nicht. Aber es ist ganz sicherlich so, dass es Bereiche gibt – ich denke hier insbesondere an den stationären Einzelhandel in den Innenstädten –, wo sich gezeigt hat, dass es mit anspruchsvollen Hygienekonzepten, Abstandsregelungen, Zugangsregelungen möglich ist, den Geschäftsbetrieb auch während einer solch schwierigen Phase aufrechtzuerhalten.
Wir haben – –