Herzlichen Dank, Herr Präsident, dass Sie die Frage zulassen. – Herr Bundesminister, ich komme auch noch einmal auf den Mieterstrom zurück. Der Grund für das Mieterstromgesetz, das wir 2016 implementiert haben, war nach meiner Erinnerung, dass es auffällig ist, dass zum Beispiel in meiner ersten Heimat Krummhörn jedes zweite Haus mit einer Photovoltaikanlage belegt ist, in meiner zweiten Heimat Kreuzberg aber nicht. Das liegt daran, dass der Energiehandel gewerbesteuerpflichtig wird. Das wollten wir auflösen, sodass Anreize entstehen, erneuerbare Energien auch in die Städte zu bringen.
Eines der zentralen Probleme dabei ist die Personenidentität. Sie haben gesagt, Sie haben in Ihrem Hause abgewogen, was dafür und was dagegen sprechen kann. Ich würde Sie gerne persönlich fragen: Woran liegt es eigentlich, dass wir vier Jahre lang das Mieterstromgesetz, wie Sie sagen, ausprobiert haben, es aber nicht ins Rollen gekommen ist? Glauben Sie, dass das mit dem vorgelegten Gesetzentwurf künftig besser funktionieren wird?