Sehr geehrter, lieber Kollege Paul Lehrieder, erst einmal: Ich habe als Minister und als Abgeordneter und Politiker ein hohes Verständnis für die Nöte der Betroffenen. Wenn Sie einen solchen Wirtschaftseinbruch haben, der mit der stärkste in der Nachkriegsgeschichte ist, dann können Sie mit staatlichen Hilfen niemals alle Einbußen ausgleichen, und es wird immer ganz viele Menschen geben – übrigens auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer –, die Nachteile erleiden. Wir versuchen trotzdem, maßgeschneiderte Hilfen anzubieten, und ich bin sicher, dass wir gerade bei der Veranstaltungswirtschaft, bei der Kulturwirtschaft, aber auch bei den Reisebüros, die jetzt wiederum mit erheblichen Rückgängen zu rechnen haben, Akzente setzen werden. Wir haben ja schon bei der Überbrückungshilfe I die Stornogebühren anrechenbar gemacht, was von vielen in Anspruch genommen worden ist. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen. Das soll in den nächsten, ich sage mal, 8 bis 14 Tagen konkretisiert sein.