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186. Sitzung
Donnerstag, 29. Oktober 202019. Wahlperiode, 186. SitzungDrucksache 19/23606
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Nein, die lasse ich jetzt nicht zu.

Viele meiner Vorredner haben völlig zu Recht darauf hingewiesen, welche Folgen Cannabiskonsum haben kann: Es kommt zu Psychosen. Die Leistungsfähigkeit des Gehirns nimmt ab. Es kommt dort häufig zu irreparablen Schäden.

Zurufvon der LINKEN

Wenn jemand Cannabis konsumiert, dann wird er möglicherweise dauerhaft abhängig. Cannabiskonsum ist der Einstieg in das harte Drogengeschäft.

Widerspruchdes Abg. Niema Movassat [DIE LINKE]

Lassen Sie doch gut sein da drüben!

Bei über 10 Prozent der Cannabiskonsumenten besteht eine Abhängigkeit, es folgen Suchttherapie und bei vielen schwerwiegende therapeutische Behandlungen. Das heißt, in einer Schulklasse mit 30 Schülern hätten wir, wenn alle Cannabis konsumierten, bei drei Schülern diese schwerwiegenden Folgen zu beobachten. Das ist etwas, was wir als CDU/CSU-Fraktion unbedingt verhindern wollen. Deswegen werden wir den Weg, den Sie hier aufzeigen, auch nicht gehen.

Beifallbei der CDU/CSU
Zurufder Abg. Dr. Kirsten Kappert-Gonther [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]

Liebe Kolleginnen und Kollegen, jetzt sagen einige – Sie rufen das gerade auch wieder hinein –, wenn man Cannabiskonsum legalisieren würde, würde er sogar abnehmen, weil er legal ist. Das Beispiel Kanada zeigt doch das genaue Gegenteil. Dort ist die Zahl der Konsumenten um über 50 Prozent gestiegen.

Nicht bei den Jungen!

Das zeigen alle Statistiken und Zahlen.

Auch das stimmt so nicht!

Deswegen kann es für uns nicht der richtige Weg sein, Cannabis zu legalisieren.

Wir sind schon bei Mitternacht bei unserer Tagesordnung!

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