Was kann man denn jetzt ganz konkret vor Ort tun? Da schaue ich nach Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat vor vielen Jahren einen Dialog mit der Automobilindustrie aus der Taufe gehoben. Da geht es um die Probleme der Zulieferindustrie, Herr Altmaier. Da geht es um die Speichertechnologien. Da geht es auch um Grünen Wasserstoff. Dieser kann in bestimmten Bereichen des Fahrzeugsegments helfen, momentan zwar nicht im Pkw-Segment, aber beispielsweise im Schwerlastverkehr.
Baden-Württemberg ist übrigens auch das Land, in dem die beste Ladeinfrastruktur Deutschlands vorhanden ist. Wenn Sie dort sind – Cem Özdemir wird später noch für uns sprechen –, finden Sie im Umkreis von 10 Kilometern überall im Land eine Ladesäule. Das ist Vorbild. So macht man Industriepolitik!
Nun zum Thema Freihandelsabkommen, Herr Theurer. Wir können ja gerne streiten, welche Freihandelsabkommen zu welchen Kriterien umgesetzt werden müssen. Auch wir Grüne bekennen uns grundsätzlich zum Freihandel. Aber es wird der Automobilindustrie nicht helfen, wenn wir die Regenwälder in Brasilien abbrennen. Wir müssen Kriterien schaffen, die auch verantwortbar sind.
Ich frage mich: Technologieoffenheit, was heißt denn das bei Ihnen? Heißt das, dass sich eine Technologie, die sich aktuell auf dem Weltmarkt durchsetzt – –