Wir werden natürlich jede Transparenz anwenden, zumal die Hersteller schon bei der Zulassung dazu verpflichtet sind, vielerlei Angaben zu machen.
Was ist der Sachverhalt? Die Bundesregierung hat über die Bestellung der Europäischen Kommission bei sechs Herstellern Impfstoffe sozusagen gebucht, falls sie fertig werden und zugelassen werden. Das sind drei mRNA-Impfstoffe von Moderna, CureVac sowie BioNTech und Pfizer, wobei BioNTech und Pfizer wahrscheinlich am schnellsten die Zulassung bekommt. Dann gibt es drei andere Sorten von Impfstoffen: Johnson & Johnson, Sanofi und AstraZeneca; bei AstraZeneca mit der Aussicht, dass man relativ bald eventuell eine Zulassung bekommt. Über das Wesen dieser Impfstoffe kann sich jeder Bürger informieren. Die Bundesregierung stellt diese Informationen natürlich auch bereit. Gleichzeitig hängen wir natürlich davon ab, was die Zulassungsbehörden dann sagen, für welche Gruppen diese Impfstoffe jeweils geeignet sind. Deshalb kann man eine Impfstrategie auch nicht einmal als Gesetz festlegen, sondern muss immer wieder schauen. Wir haben noch keine Daten über Kinder und Ähnliches.
Warum Masken tragen? Masken tragen deshalb, weil man weiß, dass der Krankheitsverlauf bei dem, der geimpft ist, vielleicht gar nicht oder etwas leichter stattfindet, man weiß aber nicht, ob das Virus noch an andere weitergegeben werden kann. Das muss weiter erforscht werden. Deshalb ist das Maskentragen schon allein aus diesem Grunde notwendig.
Wir streben eine Herdenimmunität an. Sie muss allerdings, damit eines Tages die Pandemie verschwunden ist, weltweit gelten. Uns sagen die Wissenschaftler, dass dazu 65 bis 70 Prozent der zu Impfenden geimpft werden müssen. Dann kann immer noch jemand individuell erkranken, aber das Virus wird sich nicht mehr so ausbreiten, wie es das zurzeit tut.