Nein, danke. – In den Fördermaßnahmen des BMBF zu „Globale Ernährungssicherung“ sowie zu „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ werden in einer Vielzahl von sozioökonomischen Fragen explizit Genderaspekte bearbeitet, um die zu oft vernachlässigte Berücksichtigung der Dimension des Geschlechts zu gewährleisten.
Die bewusste Auseinandersetzung mit diesem Thema hat auch zu Programmgestaltungen geführt, mit denen insbesondere der Anteil von Frauen in den MINT-Fächern gesteigert werden soll. Und: Zielgenaue Ansprachen, wie bei dem Förderschwerpunkt „Innovative Frauen im Fokus“ – das wurde gerade schon genannt – ermöglichen es, Leistungen und Potenziale von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation sichtbar zu machen und strukturell zu verankern. Vielfältige Perspektiven – eben alle Geschlechter – helfen dabei, bessere Lösungen für die Gesellschaft zu finden.
Nicht zu vergessen sind die Digitalisierungsprozesse. Wenn KI-Systeme künftig geschlechtergerecht agieren sollen, dann müssen wir heute alles dafür tun, dass diese künftig mit Daten trainiert werden, die eben keine Ungleichbehandlung oder Stereotypen abbilden.
Sie sehen, Geschlechterforschung umfasst viele unterschiedliche Facetten und sollte als überfakultäre und interdisziplinäre Forschung verstanden werden. Sie findet sich sowohl in den Geistes- und Sozialwissenschaften als auch in den Naturwissenschaften wieder. Das wird sich auf wissenschaftlicher Ebene nicht ändern, –