Danke sehr. – Auf diese Weise kann ich wieder auf die erste Frage zurückkommen. Es handelt sich um ein Gesamtkonzept. Es wird nichts helfen, nur einzelne Schubladen zu ziehen; dann wird keine ganze Kommode daraus.
Kurzum: Alles hängt von unseren Entscheidungen zur Konditionalität ab, wie viel Freiraum wir dann für die Ambitionen bei den Ökoregeln haben, welche Teile wir in die zweite Säule umschichten etc. Das heißt konkret: Wir haben die Möglichkeit, zu deckeln, zu kappen, die Degression einzuführen. Was wir jetzt schon machen: Wir fördern die ersten Hektare mehr, was ich für richtig erachte. Wir haben jetzt auch die Möglichkeit, stärker die Junglandwirte zu fördern. Wir können das Ganze berechnen. Wir müssen nur schauen, dass die Landwirte am Ende nicht mit mehr Bürokratie belastet werden als vorher.
Unser gemeinsames Ziel ist, den Strukturwandel zu stoppen und die landwirtschaftlichen Betriebe zu unterstützen. Vor allen Dingen betreiben wir mit der zweiten Säule ländliche Raumpolitik, die für die Landwirtschaft wichtig ist. Als Wirtschaftsministerium für die ländlichen Räume haben wir sehr viele nationale Programme, auch um Betriebe zu unterstützen.
Ich rege an, dass einige Länder jetzt endlich das Bodenmarktrecht angehen.
Gibt es noch eine weitere Nachfrage von anderen Abgeordneten zu dieser Frage? – Das ist nicht der Fall. Dann hat jetzt der Kollege Rainer Spiering das Wort.