Sehr gerne, Frau Abgeordnete. – Wir müssen halt präzise sein, und das würde ich auch gerne von Ihnen erbitten. Ich bin nicht gegen ein Werbeverbot. Ich glaube, da müssen Sie schon konkret werden.
Es geht darum, ob die Preisgestaltung die alleinige wahre Aktivität sein soll, um am Ende aggressiv Verbraucher in den Laden zu locken, oder ob es nicht um weitere Angaben wie Regionalität, wie Qualität und anderes geht. Darüber sind wir sehr intensiv im Gespräch; das haben wir auch juristisch prüfen lassen. Ich glaube, wir sind uns doch einig, dass es höchst unanständig ist, wenn man Fleisch und Wurst – dafür sind Tiere geschlachtet worden – zu Tiefstpreisen anbietet, um jemanden mit Ramsch-, mit Lockangeboten in den Laden zu locken, um mischkalkulatorisch den Betrag wieder irgendwie aufs Waschpulver draufzuschlagen. Da ist weder Wertschätzung für Lebensmittel noch Wertschöpfung für die Landwirte drin.