Erst mal: Ich bekomme viele Briefe aus der Forstwirtschaft – das habe ich so noch nicht erlebt –, in denen sich Forstwirte für unsere Aktivitäten bedanken, für die Flächenprämien, für die Unterstützung beim Waldumbau, für viele Förderprojekte. Ich kann nur sagen, dass wir zum Beispiel von der Flächenprämie, ich glaube, 60 Prozent – ich kann es nicht genau sagen, ich reiche es Ihnen gerne nach; denn ich habe nicht alle Zahlen parat – ausgezahlt haben. Das heißt, diese Förderprogramme werden massiv nachgefragt und auch massiv angewendet. An der einen oder anderen Stelle merken wir, dass es unterschiedliche Umsetzungen in den Ländern gibt. Nur mal ein Beispiel: Es gibt im Rahmen der Förderungen die Möglichkeit, neugesetzte Bäume, Setzlinge, durch eine Umzäunung zu schützen. Das ist relativ teuer. Diese Umzäunung kann gefördert werden. Das halte ich im Übrigen für richtig, damit Wald und Wild im Einklang sind. Aber mein Heimatbundesland Rheinland-Pfalz untersagt das und ermöglicht es nicht. Das halte ich für einen Fehler. Das sind länderspezifische Regelungen; da müssen wir uns an die Länder wenden. Deshalb versuche ich auch immer, den Ländern ganz aktuell einen Überblick über die unterschiedlichen Regelungen zu geben, damit sie sich annähern.