Also, allein die Tatsache, dass Sie hier sitzen, zeigt doch
– nicht Sie alleine, aber Ihre Freunde –,
dass wir das Ergebnis demokratischer Wahlen akzeptieren, übrigens alle. Keine der hier sitzenden Parteien hat versucht, das dadurch zu verhindern, dass wir in diesen Reichstag über die Treppe reingehen, vielleicht mit Knüppeln, und den einen oder anderen von euch uns sozusagen greifen. Kein Mensch hat das gemacht. Aber das macht die Klientel, die Sie in den USA verteidigen; und das ist das Verwerfliche.
Man kann Wahlergebnisse von Parlamenten nicht mögen. Man kann übrigens auch – das war der Vorgang in Thüringen – sagen: Die Konstellation, die zu einem Ministerpräsidenten führt, wollen wir verhindern. – Aber niemand hat es mit Gewalt versucht,
und was Sie hier machen, ist, die Gewalt zu verteidigen, die Leute – das ist der eigentliche Mob – bei den letzten Vorgängen in den USA praktiziert haben.
Das ist ein Unterschied.
Ich habe den Eindruck, Sie würden da gerne mitmachen, Sie wären da gern dabei gewesen. Das ist der Eindruck, der entsteht, auch durch die einen oder anderen Vorgänge von Ihren Leuten,
die wir nun wirklich in der Bundesrepublik zur Kenntnis nehmen. Deshalb: Wenn es um die Verteidigung der Demokratie geht, sind Sie der Letzte, der das Recht hat, dazu was zu sagen.