Frau Präsidentin! Herr Kollege, als die ersten Meldungen vom Deutschen Wetterdienst kamen, haben wir sofort Lagerunden mit der Autobahn GmbH und der Deutschen Bahn einberufen. Wir haben uns intensiv über die Prognosen ausgetauscht. Auch alle weiteren Schritte wurden mit uns abgestimmt. Es gab Schneemassen, auch in Regionen Deutschlands, die solche Schneemassen normalerweise nicht zu bewältigen haben. Natürlich kam es zu Einschränkungen. Mir wurden alleine 15 aktuelle Lageberichte der Deutschen Bahn vorgelegt, in denen alle betroffenen Strecken aufgelistet wurden.
Im Übrigen muss man sagen, dass der Deutsche Wetterdienst ein Flaggschiff bei der Erstellung von Prognosen ist, weltweit einzigartig. Es herrscht ein hoher Grad an Digitalisierung. Deshalb wurde beschlossen, in Bonn das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage mit 150 internationalen Topwissenschaftlern einzurichten.
Ja, es gab Einschränkungen. Sie waren mit dem Haus abgestimmt. Wir werden die Situation aufarbeiten. Aber ich sage auch: Als Mitbewerber, als Verband im Nachgang zu behaupten: „Wir hätten es anders gemacht“, das kann jeder, das ist einfach.