Wir haben mit der App zur digitalen Bildung „Stadt Land DatenFluss“ im Grunde ein Projekt umgesetzt, das schon im Koalitionsvertrag stand, das wir geplant hatten und für das wir auch Mittel eingeplant hatten. Mit dem „Digitalen Bildungsraum“ schaffen wir jetzt eine digitale Infrastruktur, um das ganz systematisch auch sichtbar und für jeden zugänglich zu machen.
Ist das genug? Mit der Alphabetisierungskampagne und den unterschiedlichen Instrumenten haben wir es im ersten Schritt geschafft, von 7,5 Millionen funktionalen Analphabeten in Deutschland auf 6,2 Millionen zu kommen, und es ist ein langer und kein ganz einfacher Weg, immer wieder gute Zugänge zu schaffen. Diesen Weg werden wir weitergehen, und wir werden den ganzen Prozess, die passenden Zugänge zu finden, immer wieder eng begleiten.
Es ist nicht immer nur eine Frage von Geld, es ist häufig auch eine Frage der Erreichbarkeit. Deswegen ist die Frage „Was entwickeln wir da?“ das eine. Das andere ist, wie wir die Menschen dahin bekommen, diese Angebote zu nutzen,
und wie wir niedrigschwellig klarmachen können: Wir freuen uns über jeden, der – auch im fortgeschrittenem Alter – diese Chance nutzt und sich dadurch ein Stück Freiheit im Leben verschafft.