Da sprechen Sie, Frau Kollegin, ein sehr, sehr wichtiges Thema an, das auch heute im Bundeskabinett am Rande Thema war. Wir spüren natürlich, dass wir in wenigen Wochen in eine Phase kommen können, in der es nicht mehr darum geht, dass Impfstoff knapp ist, sondern dass wir gezielt darum werben müssen, dass sich noch mehr Menschen in Deutschland impfen lassen.
Manche gesellschaftlichen Gruppen sind sehr, sehr impffern, vielleicht auch nicht gut informiert. Deshalb hat der Bundesgesundheitsminister noch einmal darauf hingewiesen, dass es solche mehrsprachigen Angebote gibt, dass sie auch in sozialen Medien gezielt beworben werden. Wir haben auch noch einmal darüber gesprochen. Auch die Bundeskanzlerin hat in verschiedenen Gruppen und in Interviews mit entsprechenden Zeitungen gezielt migrantische Gruppen angesprochen.
Der Arbeitsminister und der Bundesgesundheitsminister wollen noch einmal gemeinsam auf die kommunalen Spitzenverbände zugehen und mit ihnen reden; denn die Umsetzung geschieht ganz praktisch vor Ort, auch mit entsprechenden Kampagnen. Wenn also diejenigen, die sich impfen lassen wollen, nicht mehr von alleine kommen, müssen wir zu denen gehen, damit wir wirklich ein niedrigschwelliges Angebot haben, um eine möglichst hohe Impfquote auch in solchen Milieus zu erreichen.
Vielen Dank, Sie haben die Gelegenheit zur Nachfrage.