Ich bin sehr glücklich darüber, dass die sogenannte Kohlekommission einen weitgreifenden gesellschaftlichen Konsens über den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland – einschließlich der Tagebaue, die damit verbunden sind – erzielt hat. Das ist mit den Regionen, in denen heute für die Energieversorgung Deutschlands große Arbeit geleistet wird – mit den Tagebauen und auch mit den Verstromungsanlagen, den Kraftwerken –, mühselig errungen und dort akzeptiert worden. Ich finde, wenn man eine solche Verständigung über einen so gigantischen Umbau zum Ausstieg aus der Kohleverstromung hingekriegt hat, dann gehört dazu, dass man sich als jemand, der da etwas erreichen wollte, auch seinerseits an die dort getroffenen Vereinbarungen hält. Das ist aus meiner Sicht genau richtig.
Das gilt für das gesamte Paket; das ist ausgewogen. Ich denke insbesondere an die 40 Milliarden Euro, die wir ausgeben, um Strukturentwicklung in den bisherigen Kohleregionen zustande zu bringen. Dort investieren wir also nicht nur in Straßen- und Schienenwege, sondern auch, um neue Möglichkeiten für gute Arbeitsplätze zu schaffen und zu fördern. Das ist, glaube ich, genau der richtige Weg. Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die Unternehmen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Anspruch darauf, dass wir uns an das Zugesagte halten.