Nein, das tu ich nicht. Danke.
Ich möchte dann noch auf das eingehen, was man stattdessen tun sollte, diese Vernebelung einmal beiseitegelegt. Leider habe ich jetzt zu wenig Zeit, um so ausführlich darauf einzugehen, wie ich es eigentlich wollte. Es ist wichtig – das ist schon angeklungen –, dass wir das ermöglichen, was uns auf dem Silbertablett geboten wird, nämlich die Nutzung von erneuerbaren Energien. Erneuerbare sind die günstigste Form der Energiegewinnung, und wir können dankbar sein, dass wir diese Option haben. In welcher Welt würden wir leben, wenn wir nicht die erneuerbaren Energien hätten? Wir haben sie aber!
Deswegen müssen wir sie auch nutzen. Sonne und Wind schicken uns keine Rechnung. Das ist Fakt, und das kann man auch nicht leugnen.
Die Frage lautet, wie dies zu tun ist. Es gibt vielfache Stellschrauben, die schon gedreht worden sind, die wirken müssen, und die auch wieder zurückgedreht werden müssen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz – Klaus Mindrup hat es schon erwähnt – hat eine weltweite Ausstrahlungswirkung. Es hat den weltweiten Schub der Entwicklung von Erneuerbarer-Energien-Technologie ermöglicht. Nur deswegen haben wir heute weltweit diese Option, und nur deswegen verzeichnen wir heute schon einen 50-prozentigen Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor.
Aber leider haben wir auch Hemmnisse im System. Da möchte ich auch in unserer Großen Koalition noch einmal einen Appell an die eigenen Reihen richten, und zwar in Richtung CDU/CSU-Fraktion. Es kann natürlich nicht sein, dass wir uns diesem gemeinsamen Ziel verschreiben, dann aber bei den stärksten Hemmnissen – nämlich bei dem Ausbau und den Mengenbeschränkungen – einfach nicht vorankommen.
Wir gehen zwar jetzt einen kleinen Zwischenschritt Richtung 2022, aber das reicht natürlich bei Weitem nicht. Wir benötigen im Grunde eine Vervierfachung des Ausbaus erneuerbarer Energien, wenn man in Rechnung stellt, dass in den letzten Jahren zu wenig ausgebaut wurde.