Ich sage noch einmal ausdrücklich: Selbstverständlich sind wir bereit, hier im Deutschen Bundestag darüber zu reden. Ich will noch eines anschließen – denn das betrifft Sie auch –: Wir sind dafür, dass auch die Mitglieder der Bundesregierung einbezogen werden – auch wenn das nur Symbolik ist, da dadurch keine große Summe zusammenkommt –; denn die Mitglieder der Bundesregierung erhalten nach vier Jahren völlig unabhängig von der Qualität der Arbeit, die sie geleistet haben, 4 000 Euro Ruhegeld – finden Sie das in Ordnung? –,
und zwar ohne einzuzahlen. Das geht so nicht. Obendrein haben sie zweimal die Bezüge erhöht.
Wir haben hier im Bundestag alle zusammen beschlossen, dass wir unsere Bezüge nicht erhöhen. Jetzt sinken sie sogar, was vernünftig ist. Die Bundesregierung hat das leider nicht gemacht. Das finde ich höchst problematisch. Warum wird da uns nicht gefolgt?
Meine Damen und Herren, ich kann nur sagen: Ich ahne ja, dass unser Antrag jetzt keine Mehrheit bekommt. Aber ich wünsche mir, dass wir in der nächsten Legislatur zu einer Diskussion kommen – das wäre auch besser für den Wahlkampf –, mit der Substanz: Wir wollen uns rentenpolitisch in die Gesellschaft integrieren, damit wir wirklich zu einer Erwerbstätigenversicherung kommen, in die alle einzahlen.
Herzlichen Dank.
Der Kollege Markus Kurth, Bündnis 90/Die Grünen, ist der nächste Redner.