Schönen Dank, Frau Präsidentin. – Herr Minister, Sie sagten vorhin, dass sich die Projekte darauf beziehen, die Landbevölkerung der Herero und Nama zu unterstützen.
Wenn man in den Entwurf dieser gemeinsamen Erklärung guckt, dann sieht man, dass da sieben Regionen, also Regions genannt, sind, unter anderem die Region Khomas, die zum Beispiel auch die Hauptstadt Windhuk beinhaltet. In dieser Region leben ja sehr viele Menschen, die eben keine Herero oder Nama sind – gerade auch in der Stadt Windhuk. Die Frage ist jetzt: Wie wird sichergestellt, dass am Ende tatsächlich auch die Nachfahren bzw. Angehörigen der Opfergruppen in den unmittelbaren und – ich sage es mal so – spürbaren Genuss der Projekte kommen, auch wenn sich das offensichtlich auch auf Regionen erstreckt, die eben nicht schwerpunktmäßig von Herero und Nama bewohnt sind?