Der Bundesgesundheitsminister spricht ja mit den Gesundheitsministern der Länder, und ich habe mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gesprochen.
Erstens. Wir werden die Impfzentren weiter offenhalten. Dort werden ja auch oft diese mobilen Impfteams gebildet, die dann in bestimmte Ortsteile oder Stadtteile gehen. Ich glaube, das hat sich sehr bewährt. Wir werden sie auch im Herbst brauchen, wenn wir eventuell Nachimpfungen in den Pflegeheimen machen müssen. Das werden keine Impfungen sein, die sozusagen im Impfzentrum direkt gemacht werden können, sondern solche, für die man besser mobile Teams nutzt. Und ich finde, die ganzen Beispiele, die jetzt ja inzwischen auch schon Schule gemacht haben, sind doch sehr ermutigend.
Zweitens. Wir werden jetzt im Sommer in eine Situation kommen, in der nicht mehr die Terminvergabe sozusagen völlig überbucht ist und lange Warteschlangen an den Telefonen sind, sondern wo wir schon ein Stück weit zu den Menschen gehen müssen. Und das gilt insbesondere auch für jüngere Menschen, die vielleicht nicht alle einen Hausarzt haben.
Insofern kann ich dem Gedanken sehr viel abgewinnen; aber die Bundesregierung organisiert das ja nicht selber, sondern sie ermöglicht es nur. Und die Bitte der Länder war, dass wir auch weiter die Impfzentren finanziell unterstützen, damit von dort aus auch solche mobilen Impfteams gebildet werden können.