Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Frau Bundeskanzlerin, laut einer aktuellen Studie der Universität Duisburg-Essen mit über 160 000 Teilnehmern sind die momentan durchgeführten PCR-Tests, die ja die Grundlage für den Inzidenzwert bilden, hinsichtlich der Ansteckungsgefahr eines Getesteten nicht aussagekräftig. Laut dem Autor der Studie, Professor Dr. Stang, waren im Vergleichszeitraum der Studie über 60 Prozent der positiv Getesteten nicht mehr ansteckend, da der Ct-Wert über 25 lag und die Viruslast dementsprechend zu gering für eine Ansteckung war.
Die positiven PCR-Tests – ich habe es ja gerade gesagt – sind momentan die Grundlage für den Inzidenzwert, und dieser Inzidenzwert ist dieser Bundesregierung nach die Voraussetzung für massive Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten. Professor Dr. Andreas Stang äußert sich dazu wie folgt – ich zitiere mit Erlaubnis der Präsidentin –:
Die am Ende errechnete Zahl von Sars-CoV-2 positiv Getesteten sollte daher nicht als Grundlage für Pandemiebekämpfungsmaßnahmen, wie Quarantäne, Isolation oder Lockdown, benutzt werden.
Vor diesem Hintergrund frage ich Sie: Stimmen Sie dieser Aussage zu? Und wenn nein: Warum nicht?