Sie haben einen richtig schönen roten Lappen. – Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe Landsleute! Wie bei dem Ermächtigungsgesetz kann es gar nicht schnell genug gehen:
Schon heute muss die Novelle zum sogenannten Klimaschutzgesetz durchgepeitscht werden, schnell noch in den Bundesrat und zum Bundespräsidenten. Dann ist uns wieder ein Riesenstück Freiheit genommen worden, sind Hunderte Milliarden völlig unnützer Kosten ohne jedweden Nutzen fürs Klima, für die Menschen im Lande, die das Ganze auch noch bezahlen müssen, festgezurrt – ein weiterer Stein auf dem Weg in Unfreiheit und Armut.
Die Kommunisten auf der linken Seite sind komplett verbohrt. Deswegen wende ich mich an Sie, werte CDU-Genossen.
Unter Ihnen gibt es einige kluge Köpfe, die ganz genau wissen, dass Sie auf dem falschen Weg sind, und die nur aus Loyalität gegenüber der Partei mitgehen – Originalzitat eines Ihrer Kollegen. Ein Land zugrunde zu richten aus Loyalität zur Partei, das hatten wir in unserer Geschichte schon mehrmals.
Sie wissen, dass es schon lange nicht mehr ums Klima, um Klimaschutz geht. Oder wollen Sie es gar nicht wissen? Selbst die ohne eigenes Wissen hätten sich beispielsweise bei der öffentlichen Anhörung zu ebendieser Novelle schlaumachen können. Dort trat einer der weltbesten Physiker in Bezug auf Interaktion von Strahlung und Materie, also genau den Grundlagen der Atmosphärenphysik, wie sie für das Klima anzuwenden sind, auf. Es war der mit wissenschaftlichen Ehrungen, Preisen, Medaillen und öffentlichen Ämtern überhäufte Professor William Happer aus Princeton, der Uni, an der auch Albert Einstein nach seiner Emigration aus Deutschland lehrte.
Happer erklärte auch für einfache Menschen leicht verständlich, dass von der Erhöhung der CO2-Konzentration keinerlei Gefahr ausgeht, weder für das Klima noch für Mensch und Tier.
Es gibt keinen Klimanotstand durch CO2, jetzt nicht, morgen nicht und übermorgen auch nicht.
Denn wendet man die ehernen Strahlungsgesetze, gefunden und aufgeschrieben von so eminenten Deutschen wie – und jetzt hören Sie zu! – Max Planck und Karl Schwarzschild wissenschaftlich sauber an, so erwärmte sich das Klima selbst bei Verdoppelung des CO2-Gehaltes, also von 0,04 auf 0,08 Prozent, um gerade mal klägliche 0,8 Grad Celsius, wobei äußerst fraglich ist, ob die bekannten plus die geschätzten Vorräte aller fossilen Brennstoffe zum Erreichen dieses Wertes überhaupt ausreichend wären. CO2 ist nicht – ich wiederhole seine Worte – der Hauptkontrollknopf des Klimas; das ist eine Formulierung von ihm. Die Behauptung, das menschengemachte CO2 sei die Hauptursache des Klimawandels – so sieht es Happer, und so sehen es Zigtausende ungehörte Wissenschaftler auf dieser Welt –,
ist zu einem religiösen Dogma geworden, das nicht mehr angezweifelt werden darf.
Religiöse oder politische Dogmen jedoch waren schon immer Begründungen für Freiheitsentzug, gefolgt von Vernichtung von Wohlstand und fast immer auch der Vernichtung von Menschen. Schon immer wurden Abweichler wie Sokrates, Galileo Galilei, Giordano Bruno, Martin Luther und viele, viele andere verfolgt und viele zum Schweigen gebracht – nicht, weil die religiösen Dogmatiker die besseren Argumente hatten,
sondern weil sie die Macht hatten, die anderen zum Schweigen zu bringen und den Rest zu zwingen, an das Dogma zu glauben und ihm zu folgen.
Wie ein weiteres Dogma etabliert werden soll, sehen wir gerade an der unwürdigen Hetzkampagne gegen Ungarn. Mag das in Ungarn beschlossene Anti-Pädophilie-Gesetz nicht jedem gefallen, es ist Sache der Ungarn.
Wir haben den Ungarn viel zu verdanken. Hätten sie nicht 2015 knallhart EU-Recht durchgesetzt, wären wir mit noch mehr zum größten Teil homohassenden Muslimen überschwemmt worden.
Nagyon köszönöm! In Ungarn können Homosexuelle frei und ohne Angst leben.
Hier laufen sie Gefahr, wie in Dresden geschehen, von einem Muselman abgeschlachtet zu werden.
Das ist der entscheidende Unterschied.
Aber zurück zum Klimadogma. Ich rufe den Vernünftigen unter Ihnen zu:
Lassen Sie uns mit diesem Dogma Schluss machen, erweisen wir uns alle als mündige und aufgeklärte Bürger im besten Kant’schen Sinne, haben wir den Mut, uns unseres eigenen Verstandes zu bedienen,
und retten damit unsere Freiheit und unseren Wohlstand.
Ich bedanke mich für Ihre werte Aufmerksamkeit.
kündige ich hier an, dass ich mir jetzt den Vorabauszug zur Rede und natürlich auch zu sämtlichen Zwischenrufen und sonstigen Beifalls- und Unmutsäußerungen kommen lasse und mir vorbehalte, nachträglich auch Ordnungsmaßnahmen zu ergreifen. Aber dazu prüfe ich das Protokoll.
Nächster Redner in dieser Debatte ist der Kollege Stephan Stracke für die CDU/CSU-Fraktion.