Nein, dies ist meine letzte Rede, und da möchte ich von der AfD eher nicht gestört werden.
Aus Ihrem Antrag, insbesondere der Begründung spricht ja der blanke Neid – wenn ich das so sagen darf –, dass von Parteien mehr Transparenz verlangt wird als von gemeinnützigen Organisationen. Ihr Antrag ist schlicht überflüssig, und wir lehnen Ihren Antrag deshalb ab.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die letzte reguläre Sitzungswoche geht zu Ende, und dies ist meine letzte Rede im Deutschen Bundestag.
Ich bin stolz und dankbar, dass ich eine der 709 Abgeordneten sein durfte. Wir alle haben eine ereignisreiche Wahlperiode hinter uns, und das trifft auch und vielleicht besonders auf uns Haushälter zu. Als Mitglied des Haushaltsausschusses habe ich parteiübergreifende, konstruktive und sehr kollegiale Zusammenarbeit erlebt. Ich will mich daher bei allen Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss, besonders bei meinen Co-Berichterstattern und den Obleuten, von Herzen dafür bedanken. Allen Mitgliedern meiner Fraktion danke ich für das tolle Miteinander. Mein besonderer Dank gilt Otto Fricke, Frank Schäffler und Christian Dürr, die ich hier stellvertretend für unsere AG Haushalt und meinen Arbeitskreis nenne, für die stets herzliche Atmosphäre, die oft auch launig war, und dafür, dass ich diese Rede heute noch halten konnte.
Obwohl wir Freien Demokraten eine Fraktion von 80 Individualisten sind, sind wir doch ein echtes Team gewesen in diesen Jahren. Ich werde unsere Landesgruppe Nord vermissen ebenso wie die Kolleginnen und Kollegen vom Schriftführerdienst, den ich immer gern geleistet habe. Und mein Dank geht auch an all die guten Geister, besonders an meine eigenen Mitarbeiter, die hinter den Kulissen immer dafür sorgen, dass der Parlamentsbetrieb reibungslos läuft. Und von dieser Stelle grüßen möchte ich ausnahmsweise meine 95-jährige Mutter und meine Familie.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, viele schwere Herausforderungen stehen dem kommenden Deutschen Bundestag bevor; nie gab es mehr zu tun. Mein Herzenswunsch ist, an diesem Rednerpult auch in Zukunft immer Stimmen zu hören, die sich für eine liberale Politik einsetzen. Es war mir eine Ehre!
Vielen Dank.
Jetzt erteile ich das Wort – wahrscheinlich sind Sie noch gar nicht entlassen – zu einer Zwischenbemerkung dem Kollegen Albrecht Glaser, AfD.