Eine kurze Vorbemerkung. Ich glaube, diesen Ageism, den Sie gerade vorgeführt haben – irgendwie auf das Alter von Kolleginnen oder Kollegen einzugehen –, würde ich mir sparen.
Aber ich möchte auf Ihre Frage eingehen. Das, was Sie gerne ignorieren, ist das Gleichgewicht der Kräfte, das international dafür gesorgt hat, dass es nicht zu einer Katastrophe gekommen ist. Von dieser Position brauchen wir nicht abzuweichen; denn diese Position haben wir schon immer vertreten.
Natürlich sind Atomwaffen ein Problem. Natürlich ist es ein Problem, dass wir weltweit überhaupt so ein Bedrohungspotenzial haben. Aber dass Sie immer wieder ignorieren, dass Sicherheit auch etwas mit Gleichgewicht zu tun hat, ist ein fataler Fehler Ihrer Außenpolitik, und das haben Sie nie gelöst bekommen.
Schauen Sie sich die Verhältnisse auf dieser Welt doch mal an! Wo ist denn das Gleichgewicht?
Solange Sie da keinen Punkt setzen, werden Sie auch weiterhin meine Wutanfälle ertragen müssen, vor allen Dingen, wenn Sie so einen Quatsch fordern, wie es Ihre menschenrechtspolitische Sprecherin gemacht hat.
Vielen Dank.
– Es fällt mir nicht nur bei Ihnen auf; ich habe das auch schon bei anderer Gelegenheit gesagt. Es macht keinen Sinn, dass Zwischenrufe – –
– Herr Kollege, wenn Sie jetzt nicht damit aufhören, bekommen Sie einen Ordnungsruf.
Herr Präsident, Sie haben aber Ihren Satz nicht fortgeführt!
So einfach geht das.
Als nächster Redner hat der Kollege Sebastian Brehm von der CDU/CSU-Fraktion das Wort.