Ich möchte gern darauf antworten: Lebensmittel, die für den Verzehr durch Menschen bestimmt sind und die nicht weggeworfen werden, muss ich auch nicht an Tiere verfüttern. Sinn und Zweck unserer Strategie ist, für eine Passgenauigkeit in der Kette der Herstellung zu sorgen, von der Urproduktion bis zur Abnahme im Privathaushalt, damit eben nichts weggeworfen werden muss. Ich weiß nicht, ob es als Erfolg meiner Strategie zu werten wäre, wenn man sagte: Wir sind jetzt bei 40 Prozent Verfütterung von Lebensmitteln, die eigentlich für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind. Die Produktion von Futtermitteln ist mit einem anderen Energieaufwand, einem anderen Verpackungsaufwand, einem anderen Ressourcenaufwand verbunden; das muss man gegenrechnen. Insofern glaube ich nicht, dass Ziel, Sinn und Zweck sein sollte, für den menschlichen Verzehr gedachte Lebensmittel noch früher in Futtermittel umzuwidmen.