Nein, nein.
Deswegen an dieser Stelle mein Servicevorschlag an Sie: Statt Ihrem Europawahlmotto „Bereit für mehr.“ fände ich „Bereit für den Knast“ passender. Oder was sagen Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen?
Im Gegensatz zur AfD höre ich lieber den Verantwortlichen im Ahrtal zu. Daher weiß ich: Es ist schon viel passiert, und es ist auch viel auf dem Weg. Natürlich setze ich mich dafür ein, dass wir, wenn notwendig, weiter nachjustieren; denn wir müssen aus dieser Katastrophe und ihren Folgen für die Zukunft lernen. Deswegen werden wir den stetigen Austausch mit den Betroffenen und den Verantwortlichen im Ahrtal fortsetzen – von ihren Erfahrungen können und müssen wir lernen.
Der Wiederaufbau wird leider noch dauern; aber das muss auch jedem klar sein, der sich das Ausmaß der Zerstörung noch einmal ernsthaft vor Augen führt. Was über Jahrzehnte und Jahrhunderte errichtet wurde, baut man nicht mal eben so wieder auf.
Abschließend möchte ich noch eines loswerden: Niemand hat diesen einen Hebel, den er einfach umlegt, und dann läuft alles. Erst recht nicht die Leute, die erzählen, dass sie diesen Hebel hätten.
Aber was uns doch Mut machen kann, ist, wie wir seit Tag eins nach der Katastrophe als Land zusammengestanden haben und weiterhin zusammenstehen.
Die Menschen im Ahrtal setzen sich jeden Tag für den Wiederaufbau ihrer Heimat ein und bewältigen dazu noch ihren Alltag. Das ist alles andere als selbstverständlich und erfordert viel Kraft. Dafür gebührt ihnen unser tiefer Respekt, und wir werden sie weiter unterstützen.
Herzlichen Dank.