Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Laut einer Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung,
– von den Linken, nicht BSW – wird sich der Bestand von Pkws weltweit möglicherweise schon vor 2050 von 1 Milliarde auf über 2 Milliarden erhöht haben. Die Studie besagt auch, die Hälfte davon werden Verbrenner sein; das heißt, wir werden genauso viel Verbrenner haben wie jetzt.
Von denjenigen, die möchten, dass der Verbrenner Geschichte wird, habe ich keinen Vorschlag gehört, wie man trotz dieser 1 Milliarde Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor den CO2-Ausstoß reduzieren will.
Mit Elektro geht es nicht, weil nur die Hälfte der Autos Elektrofahrzeuge sein wird, die andere Hälfte wird noch Verbrenner sein.
Nun weisen manche darauf hin, dass nicht der Motor brennt, sondern das, was man reinschüttet. Die haben vollkommen recht. Deshalb geht es darum, andere Kraftstoffe zu entwickeln, sodass man in diesem Bereich tatsächlich eine CO2-Reduzierung hinkriegt. In dem Ziel, dass wir das wollen, sind wir uns – vielleicht bis auf die AfD – alle einig. Aber die Vorschläge, nur auf Elektro zu setzen, lösen das Problem überhaupt nicht.
Im Übrigen, Frau Badum, wenn es um Arbeitsplätze geht: In Schweinfurt – das kann ich Ihnen sagen – schaut die Welt ganz anders aus. Dort gehen die Leute auf die Straße, weil sie fürchten, ihre Jobs zu verlieren, weil von Ihrer Partei und auch von anderen eine ideologische Diskussion gegen den Verbrenner geführt wird. So ist die Welt.
Und wenn wir schon beim Thema Elektro sind:
Laut VDI-Studie – schauen Sie nach – erreichen Elektrofahrzeuge nach 90 000 Kilometer eine positive Klimabilanz. Die durchschnittliche Fahrleistung hier bei uns beträgt pro Jahr 11 000 Kilometer. Das bedeutet, jemand, der sich ein Elektroauto kauft, erreicht im Durchschnitt nach 8 Jahren eine positive Klimabilanz.
– Lesen Sie die Studie!
Diese ideologisch geführte Debatte ist eine Katastrophe für die Arbeitsplätze,
ist eine Katastrophe für unser Land, weil sie eine bewährte Technologie ruiniert, und Sie sind dabei der Totengräber.