Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren an den Bildschirmen und hier auf den Tribünen, heute ganz besonders aus meinem Wahlkreis Ravensburg und aus dem Erfurter Speicher! Ich danke der Union, dass sie mit diesem Antrag das Thema Geburtshilfe hier ins Plenum bringt. Und ich will die Gelegenheit nutzen, um allen Menschen, die in der Geburtshilfe arbeiten, zu danken.
Alle Frauen und Männer, die schon einmal ein Kind bekommen haben, wissen, wie wichtig die vertrauensvolle Beziehung zu ihrer Hebamme in den entscheidenden Momenten der Geburt ist,
übrigens auch in der Geburtsvorbereitung und in der Nachsorge im Wochenbett.
Wir wissen, dass die Bedingungen für die Hebammen nicht immer einfach sind. Wir als SPD-Fraktion sind nicht nur dankbar, dass es euch, liebe Hebammen, gibt, wir kämpfen dafür, dass wir weiterhin eine so starke Geburtshilfe in Deutschland haben.
Liebe Union, in Ihrem Antrag haben Sie – vorhin ging es ums Abschreiben – die Forderung des Hebammenverbands ja fast eins zu eins übernommen.
Und ich teile einen Großteil dieser Forderungen. Daher sind wir in dieser Legislatur auch dabei, diese Forderungen umzusetzen.
Manches hätten Sie mit Sicherheit auch schon mitbekommen können, aber vielleicht waren Sie im Ausschuss nicht regelmäßig anwesend oder haben nicht bis zum Schluss zugehört.
Zur Verdeutlichung ein paar Punkte: Wir haben zum Beispiel im parlamentarischen Verfahren zum Krankenhauspflegeentlastungsgesetz dafür gesorgt, dass die Personalkosten von Hebammen vollständig im Pflegebudget berücksichtigt werden.